Rhodesian Ridgeback Zucht
5. November 2011Die Geschichte des Rhodesian Ridgeback
- der Löwe unter den Hunden -
Von Rhodesien aus, wo er früher Großwildjäger beeindruckte, reiste er um die ganze Welt und findet heute immer mehr Liebhaber.
Der Rhodesian Ridgeback ist nicht nur ein wunderschöner Hund, sondern er hat auch eine sehr lange Geschichte.
Und so begann er, sie mit europäischen Jagdhunden wie zum Beispiel der Deutschen Dogge zu kreuzen.
Sie wurden immer beliebter und bald schon wurden Vereine gegründet, die es sich zum Ziel setzten, aus dem Löwenhund eine eigene Rasse zu machen.
Die Besonderheit der Rasse ist der Rückenkamm der dadurch entsteht, dass die Haare in Gegenrichtung zu der am übrigen Körper wachsen.
Die Unterkante der Wirbel dürfen nicht über das obere Drittel des Rückenkamms hinausgehen.
Das Fell ist in glänzendem Hellweizen bis Rotweizen gefärbt. Er ist ein ausdauernder Läufer und braucht sehr viel Bewegung.
Doch auch für Agility ist er hervorragend geeignet.
Hat man ihn einmal für sich gewonnen, dann würde dieser Hund für seinen Besitzer durch das Feuer gehen.
Vor allem im Haus ist er als erwachsener Hund sehr angenehm zu halten.
Der Rhodesian Ridgeback hat eine ausgesprochen gute Nase und wird deshalb, wenn man nicht genügend darauf achtet, leicht zum Jäger!
Er braucht viel abwechslungsreiche Beschäftigung und Bewegung, nicht nur Spaziergänge, wird aber im Spiel sehr heftig, ungestüm, wild und urtümlich, was vor allem im Umgang mit kleinen Kindern oft zu Tränen führt.
Andernfalls treten bald Probleme auf, da sich vor allem pubertierende Rüden leicht zu Raufereien unter ihresgleichen verleiten lassen.
Seine Erziehung fordert enorm viel Einführungsvermögen, Geduld und Konsequenz.
Normalerweise ist er Menschen gegenüber nämlich ausgesprochen freundlich, ja sogar stürmisch; höchstens während der Pubertät zeigt er sich vielleicht etwas reserviert und zurückhaltend.
Er braucht, im erwachsenen Alter, ausgedehnte Spaziergänge, Abwechslung und kontrollierte Beschäftigung, die er sich, wenn Sie sie ihm nicht in nötigem Ausmaß bieten selber holt.
Er erhält dadurch eine ihm angepasste Sozialisierung mit Artgenossen und erlernt einerseits spielerisch die Grundbegriffe des Gehorsams und kann sich andererseits wiederum mit seinesgleichen austoben.
Nur im gegenseitigen offenen Gespräch können Vorurteile abgebaut und eine Vertrauensbasis aufgebaut werden.
Er wird Ihnen dafür dankbar sein.